Verein für besseres Leben

Für Unternehmer

Krisenfest im Kopf 

Man erkennt sie am Gang, wenn sie morgens die Werkstatt oder das Büro betreten.
Die Schultern ein kleines Stück zu weit oben.
Der Blick schon beim Aufschließen der Tür drei Probleme weiter.
Auf dem Schreibtisch stapeln sich die Briefe mit den neuen Energiepreisen,
und auf dem Handy leuchtet die Nachricht vom nächsten Lieferanten,
der die Preise anzieht.
Sie nicken den Mitarbeitern zu,
lächeln das gewohnte „Alles im Griff“-Lächeln.
Das müssen sie auch.
Schließlich sind sie die Kapitäne.
Aber im Cockpit, da drin, wo es eigentlich ganz ruhig sein sollte,
läuft der Motor auf Anschlag.
Und manchmal, wenn man ehrlich ist,
schaltet sich ganz leise der Autopilot ein.
Der, der nur noch reagiert,
Brände löscht und versucht,
den Tag irgendwie ohne teure Fehlentscheidungen zu überstehen.
Der blinde Passagier im Cockpit

Wenn der Druck von außen wächst,
baut sich eine ganz eigene Schutzmauer auf.
Wir nennen es den reaktiven Verstand.
Er ist wie ein blinder Passagier,
der in stürmischen Zeiten ungefragt das Steuer übernimmt.
Er flüstert uns Sorgen ein,
lässt uns nachts um drei Uhr wachliegen
und sorgt dafür, 
dass Entscheidungen, die früher in fünf Minuten erledigt waren,
sich plötzlich wie Blei anfühlen und 
man oft genug danebenliegt.
Das hat nichts mit mangelnder Kompetenz zu tun.
Es ist einfach nur ein System,
das dringend einen Boxenstopp braucht.
Ich repariere deine Bilanzen nicht –
dafür brauchst du mich nicht.
Wie fühlt sich das an,
wenn der Kapitän wieder mit freier Sicht am Steuer sitzt?
Ein Raum für die Landung

In meinem Programm für Unternehmer machen wir genau das.
Wir schauen uns keine Excel-Tabellen an,
sondern das wichtigste Werkzeug in deinem Betrieb:
dich selbst.
In intensiven Eins-zu-eins-Sitzungen nehmen wir den Druck aus dem System.
Wir arbeiten an den tieferen Stress-Triggern,
damit dein Kopf wieder die Weite bekommt,
die er für kluge, besonnene Entscheidungen braucht.
Keine lauten Tschakka-Sprüche,
kein theoretisches Ratgeber-Gerede.
Eher wie ein präzises Aufräumen im Hintergrund,
ohne dass man die Kissenfüllung erst groß erklären muss.

Mein Name ist Claudia Sabat.
Ich bin Diplom-Ingenieurin,
in der Millionenmetropole Lima (Peru) aufgewachsen und
leite hier im Innviertel den VereinEffizientia für ein besseres Leben.

Ich habe als junge Frau die peruanische Hyperinflation von 1987–1990 miterlebt. 
Zwei Jahre lang hatten wir monatlich 80 bis 120 % Inflation, 
die Währung wurde zweimal gewechselt und 
dabei wurden 9 Nullen gestrichen. 
Am Tag der letzten Währungsreform – 
einem brutalen wirtschaftlichen Schnitt mit 400 % Entwertung von heute auf morgen – 
passierte das Unfassbare: 
Mit dem Geld in meiner Geldbörse, 
mit dem ich am Vortag noch mein Auto vollgetankt hatte, 
bekam ich plötzlich nur noch eine einzige Tasse Kaffee.
Ich weiß also aus eigener Erfahrung sehr genau, 
was echter, existenzieller Sturm bedeutet – 
wie man trotzdem die Nerven behält und wie man eine solche Krise heil überlebt.
Wie wir anfangen

Wir starten ganz unkompliziert.
Mit einem Kaffee bei uns im Verein in Sankt Johann am Walde –
ganz bewusst weg von den Ablenkungen, den Mitarbeitern und
dem permanenten Telefonläuten in deinem Betrieb.

Nur 30 Minuten,
in denen du einfach mal durchatmen kannst.
Wir schauen uns ganz pragmatisch an,
wo dir gerade die meiste Energie verloren geht.
Dieses erste Treffen verpflichtet dich zu absolut nichts.
Es ist einfach ein Raum, um zu sehen, ob die Chemie stimmt.
Falls du danach nicht spürst,
dass die Last auf deinen Schultern leichter geworden ist und
dein Kopf wieder klarer denkt, das war’s einfach.
Ganz unkompliziert, ohne Fragen.
Manchmal muss man sich einfach nur kurz erlauben,
den Motor abzustellen,
um zu sehen, wie viel Kraft eigentlich noch da ist.
In diesem Sinne:
Wer hat eigentlich beschlossen, dass es morgen genauso regnen muss wie heute?
 
Schicke mir einfach eine kurze Nachricht über unser Kontaktformular für unseren krisenfreien Kaffee in Saiga Hans.